Forschung

Wenn wir den­ken, wenn wir ver­mit­teln, wenn wir schrei­ben und wenn wir han­deln, dann sind da Optio­nen, dann sind da Mög­lich­kei­ten, da ist Macht, da ist Wis­sen, da ist Viel­falt, da ist Anders, da ist viel­leicht Gewalt, aber auch Leben. Gera­de hier in die­ser Mög­lich­keits­ge­schich­te sehe ich die Gen­der Stu­dies und ihr Poten­ti­al, sehe ich, was Den­ken sein kann, was Mensch sein kann, was Gesell­schaft sein kann.

Gen­der ist ein für mich zen­tra­les Kon­zept, die Geschich­te als auch die Zukunft von Mög­lich­kei­ten und Ver­hin­de­run­gen zu the­ma­ti­sie­ren. Des­halb schrei­be ich, wie ich es nen­ne: Ver­hin­de­rungs­ge­schich­te und Mög­lich­keits­ge­schich­te. Ver­hin­de­rungs­ge­schich­te ist die­je­ni­ge, die die Viel­zahl an mög­li­chen Lebens- und Seins­for­men, von denen wir (noch) nichts wis­sen, grund­sätz­lich boy­kot­tiert. Eine Mög­lich­keits­ge­schich­te ist die­je­ni­ge, die eine leb­ba­re Zukunft für die­se Viel­falt trotz und anhand des Rück­blicks in die Geschich­te ver­sucht zu re_konstruieren.

Für mich bedeu­tet femi­nis­tisch den­ken und femi­nis­tisch schrei­ben eine kri­ti­sche Onto­lo­gie der Gegen­wart  zu betrei­ben. Und eine sol­che kri­ti­sche Onto­lo­gie der Gegen­wart heißt für mich, dass es die Unter­schei­dung zwi­schen einer Mög­lich­keits­ge­schich­te und einer Ver­hin­de­rungs­ge­schich­te geben muss. Die­se grund­sätz­li­che Unter­schei­dung treibt mein Den­ken an, und ich ver­su­che kon­ti­nu­ier­lich bei­de Geschich­ten par­al­lel zu schreiben.

Eine Ver­hin­de­rungs­ge­schich­te ist die­je­ni­ge, die die Viel­zahl an mög­li­chen Lebens- und Seins­for­men, grund­sätz­lich boy­kot­tiert, von denen wir (noch) nichts wis­sen.
Eine Mög­lich­keits­ge­schich­te ist die­je­ni­ge, die eine leb­ba­re Zukunft für die­se Viel­falt trotz und anhand des Rück­blicks in die Geschich­te ver­sucht zu re_konstruieren.
Gen­der ist ein für mich zen­tra­les Kon­zept, die Geschich­te und die Zukunft von Mög­lich­kei­ten und Ver­hin­de­run­gen zu thematisieren.

Auf­grund mei­ner Posi­tio­nie­rung als wei­ße, bür­ger­li­che Frau* in einer wis­sens­ge­ne­rie­ren­den Gesell­schaft, die mich ver­hin­de­rungs­ge­schicht­lich und iden­ti­tär aus­grenzt, dis­kri­mi­niert, unter­drückt, pri­vi­le­giert und sexua­li­siert, bin ich prä­de­sti­niert dafür, Ver­hin­de­rungs­ge­schich­te soli­da­risch, infor­miert, gefühlt und situ­iert schrei­ben zu kön­nen. Die aus die­sen Situ­iert­hei­ten gene­rier­ten Emp­fin­dun­gen und Erfah­run­gen, mei­ne Bio­gra­phie als Ler­nen­de und Leh­ren­de, mei­ne Ver­or­tun­gen als (post- und neo-)koloniales Sub­jekt, als Phä­no­men Mut­ter und Toch­ter, als ver­sucht wider­stän­di­ge Wissenschaftler*in, und das sich als neo­li­be­ra­les — nach anar­chis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen ver­zeh­ren­des – Sub­jekt-und-Indi­vi­du­um-Sein ermäch­ti­gen mich und ver­pflich­ten mich, Wis­sens­pro­duk­ti­on als Ver­hin­de­rungs­ge­schich­te von allem Ande­ren zu betrachten.

Und eine Mög­lich­keits­ge­schich­te ist die­je­ni­ge, die der Kunst und der Wahr­neh­mung ver­traut, die dem Den­ken ver­traut, die der Mög­lich­keit der Kri­tik der Kri­tik ver­traut. Die Hoff­nung hat. Gera­de in der Fra­ge, wel­che Sub­jek­te gebil­det wer­den sol­len, liegt so viel an Zukunft und an noch_nicht_und_schon_immer_dagewesenem.

Über Wissenschaft, Bildungsprozesse und Geschlechterverhältnisse

Müs­sen Wis­sen­schaft und der Betrieb dahin­ter so sein, wie sie sind? Oder soll­ten sie viel­leicht gar ganz anders sein? Und wenn ja, war­um? Was pas­siert, wenn wir uns Wis­sen­schaft, Hoch­schu­le und Geschlech­ter­ver­hält­nis­se zusam­men anse­hen und dazu dann noch Begrif­fe von Bil­dung unter­su­chen? War­um gibt es immer noch haupt­säch­lich ‘wei­ße alte Män­ner’ in der Wis­sen­schaft, die rezi­piert und zitiert wer­den? Wie kann das sein, wenn Wis­sen doch von und für so vie­le ver­schie­de­ne Men­schen sein soll­te – also für alle Betei­lig­ten an Gesellschaft?

Ich unter­su­che die hier wir­ken­den Macht­me­cha­nis­men auf eth­no­gra­phi­sche und pra­xeo­lo­gi­sche Art und Wei­se und ver­su­che, unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven zusam­men­zu­brin­gen. Auch geht es mir dar­um, sexua­li­sier­te und ver­ge­schlecht­lich­te Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men zu iden­ti­fi­zie­ren und anzu­ge­hen. Mein jüngs­tes Pro­jekt nimmt die ambi­va­len­ten Bezü­ge von Fami­lie*, Eltern*schaft und Wis­sen­schaft in den Fokus. Auch in den Gen­der Stu­dies mit Vor­be­hal­ten ver­bun­den und vor­be­las­tet, stellt die Fami­lie* neo­li­be­ra­le und neo­ko­lo­nia­le For­men der Ver­ge­sell­schaf­tung und Ord­nung in glo­ba­len und migran­ti­schen Gesell­schaf­ten dar. Für mich sind hier ins­be­son­de­re die Begrenzt­heit des Mutter*bildes in Deutsch­land und des­sen Kol­li­si­on mit der Tätig­keit als Wissenschaftler*in zu the­ma­ti­sie­ren. Dabei ist auch die Ein­be­zie­hung nicht-deutsch-sozia­li­sier­ter, mar­gi­na­li­sier­ter, nicht-hete­ro­nor­mer, jen­seits der Klein­fa­mi­lie leben­der und posi­tio­nier­ter Men­schen zentral.

  • 
„Gemein­sa­me Erklä­rung mit Unter­schrif­ten­lis­te und Vignet­ten­samm­lung. Sexis­mus in der Wis­sen­schaft“. Vor­stel­lung der AG Gen­der und Macht 
in der Wis­sen­schaft — #meToo in Sci­ence. Marie 
Jaho­da Cen­ter for Inter­na­tio­nal Gen­der Stu­dies
 der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, Zen­trum 
für Geschlechterstudien/Gender Stu­dies der Uni­ver­si­tät Pader­born und Zen­tra­len Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten der Uni­ver­si­tät Pader­born, 01.07.2021.

  • Wis­sen­schafts­kri­tik als Vor­aus­set­zung dis­kri­mi­nie­rungs­kri­ti­scher Hoch­schul­leh­re mit Daya­na Lau: Ring­vor­le­sung ‚Intro­du­cing Gen­der‘ des FEM-Power Pro­jek­tes an der Hoch­schu­le Mer­se­burg, 26.01.2021.

  • Hand­lungs­op­tio­nen in Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit Loui­sa Hof­mann,  #metoo in der Wis­sen­schaft, The­men­wo­che zu sexua­li­sier­ter Dis­kri­mi­nie­rung und Gewalt an Wis­sen­schafts­in­sti­tu­tio­nen, Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg, 28.09.–06.10.2020.

  • Bil­dung und Sozia­les Milieu, Tagung und Diver­si­ty-Netz­werk­tref­fen Inter­sek­tio­na­li­täts­per­spek­ti­ven in der Diver­si­täts­for­schung an der Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen, 12.–14.09.2017.

  • WiSe 2020/21

Solidarität(en). Ring­ver­an­stal­tungs­rei­he Gen­der-Macht-Ana­ly­sen zwi­schen Wis­sen­schaft und Gesell­schaft des Pro­jek­tes gender*bildet mit Daya­na Lau, Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle-Wittenberg

  • SoSe 2020

Queer-anar­cha-femi­nis­ti­sche Theo­rien und Bewe­gun­gen — No bos­ses, no bor­ders, no bore­dom — in the age of Covid-19?

  • WS 2019/20

Zukunft, Uto­pie und Femi­nis­men Ring­ver­an­stal­tungs­rei­he Gen­der-Macht-Ana­ly­sen zwi­schen Wis­sen­schaft und Gesell­schaft des Pro­jek­tes gender*bildet mit Daya­na Lau, Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle-Wittenberg

  • WS 2018/19

Gender*Macht*Wissen* Ring­ver­an­stal­tungs­rei­he Gen­der-Macht-Ana­ly­sen zwi­schen Wis­sen­schaft und Gesell­schaft des Pro­jek­tes gender*bildet mit Daya­na Lau, Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle-Wittenberg

Über das Schreiben

Ich lie­be Schrei­ben, vor allem das Schrei­ben zusam­men mit ande­ren – und das wie­der­um vor allem mit ande­ren Frau­en* (no offence, guys!). Die­se Lie­be geht so weit, dass ich es nicht nur stän­dig tue, son­dern auch befor­sche. Schrei­ben ist nicht erst seit Vir­gi­nia Woolf ein femi­nis­ti­sches Mit­tel der Selbst­er­mäch­ti­gung. Sich schrei­bend zu suchen, zu er_finden und sich damit auch zu eman­zi­pie­ren — sei es vom indi­vi­dua­li­sie­ren­den, ver­ein­zeln­den und wett­be­werbs­ori­en­tier­ten Wis­sen­schafts­be­trieb oder einer pater­na­lis­tisch und patri­ar­chal struk­tu­rier­ten, neo­li­be­ra­len Gesell­schaft — ist ein macht­vol­les Instru­ment… vor allem in der Kol­la­bo­ra­ti­on mit Anderen_Frauen*. 

  • Czer­ney, Sarah, Lena Eckert und Sil­ke Mar­tin (2021) Do it yourself! Sub­ver­si­ve Prak­ti­ken und infor­mel­les Wis­sen. In: Czer­ney, Sarah, Lena Eckert und Sil­ke Mar­tin (eds.) DIY. Sub­kul­tu­ren und Femi­nis­men.  Ham­burg: Alma Mar­ta.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2021) Schrei­ben als Empower­ment im Autor*innenkollektiv. In: Czer­ney, Sarah, Lena Eckert und Sil­ke Mar­tin (eds.) DIY. Sub­kul­tu­ren und Femi­nis­men. Ham­burg: Alma Mar­ta.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2021) Wri­ting as a stra­te­gy of empower­ment. In: Czer­ney, Sarah und Jan Sur­man (Hrsg.) Do It Yourself! Sub­ver­si­ve Prac­ti­ces and Infor­mal Know­ledge. Mar­burg: Herder-Institut.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2019) Schreib_Gespräch. In: Chris­ti­an Wymann (ed.) Pra­xis­hand­buch Schreib­di­dak­tik: Übun­gen zur Ver­mitt­lung wis­sen­schaft­li­cher Schreib­kom­pe­ten­zen. Lever­ku­sen: Bar­ba­ra Bud­rich Ver­lag.

  • Queer-femi­nis­ti­sche, deko­lo­nia­le Schreib­kol­la­bo­ra­tio­nen als sub­ver­si­ves doing aca­de­mia, Work­shop: Schrift­lich­keit –Akti­vi­tät, Agen­tia­li­tät und Aktan­ten, Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät: 18./25.06.2021.

  • Tea­ching col­la­bo­ra­ti­ve and crea­ti­ve wri­ting stra­te­gies. Online Wri­ting Retre­ats as a queer-femi­nist pos­si­bi­li­ty. Crea­ti­ve Bodies—Creative Minds. The second inter­na­tio­nal, inter­di­sci­pli­na­ry con­fe­rence. Socio­lo­gy of Gen­der sec­tion, Depart­ment of Socio­lo­gy, Uni­ver­si­ty of Graz, Aus­tria; Cent­re for Sou­the­ast Euro­pean Stu­dies, Uni­ver­si­ty of Graz; FH JOANNEUM– Uni­ver­si­ty of App­lied Sci­en­ces Graz. 27–29.05.2021.

  • Wri­ting Inter­di­sci­pli­na­ri­ty. Ein­la­dung als Key­note Lec­tu­re, “Trans­la­ting the Squa­re Kilo­me­ter Array” (Point Sud) Uni­ver­si­ty of Gha­na, Accra, Gha­na 24.08.2019.

  • SoSe 2021

Schrei­ben als Flow nicht als Code. Queer-femi­nis­ti­sche Schreibkollaborationen.

  • SoSe 2015

Von der reflek­tier­ten Unfüg­sam­keit zum Wil­den Schrei­ben – Die Kri­tik der Kate­go­rien. Uni­ver­si­tät zu Köln mit Maja Lin­ke, PhD

  • SoSe 2015

Krea­tiv Schrei­ben kann jede_r ler­nen! Mit Dr. Sil­ke Mar­tin und Sarah Czer­ney, Schreib­zen­trum des Spra­chen­zen­trums der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

  • WS 2012/13

Medea. Post­ko­lo­nia­le Lite­ra­tur­theo­rien Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar.

  • WS 2012/13

Wis­sen­schaft­li­ches Lesen, Schrei­ben und Prä­sen­tie­ren. Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar.

  • WS 2011/12

Femi­nis­ti­sche Lite­ra­tur­theo­rie am Bei­spiel Vir­gi­nia Woolf. Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

  • WS 2011/12

Wis­sen­schaft­li­ches Lesen, Schrei­ben und Prä­sen­tie­ren. Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Über das Lehren – kritisch, verqueert, divers und / oder digital 

Ich mache mir seit vie­len Jah­ren Gedan­ken zu mög­li­chen Metho­den einer kri­ti­schen, deko­lo­ni­sie­ren­den, femi­nis­ti­schen Lehr­pra­xis. Dar­auf auf­bau­end ent­wick­le ich ver­schie­de­ne Kon­zep­te wie Leh­ren mit Epis­te­mo­lo­gie (FZfG 20 (1), 2014) oder Schö­ner Leh­rengegen­dert und gequeert (Schü­ren, 2016). Die Ver­mitt­lung der Ver­mitt­lung von viel­falts­för­dern­der Hoch­schul­di­dak­tik ist für mich nicht nur an eine onto-epis­te­mi­sche Kri­tik wis­sen­schaft­li­chen Wis­sens, son­dern auch an Kul­tur­tech­ni­ken wie das Schrei­ben und vie­le ande­re kol­lek­ti­ve, femi­nis­ti­sche Ermäch­ti­gungs­pra­xen geknüpft. 

  • Atmo­s­phe­re in Aca­de­mia — a queer-femi­nist approach to an enig­ma­tic phe­no­me­non of interaf­fec­ti­vi­ty. Sym­po­si­um Affect and Gen­der bet­ween Aca­de­mia, Arts and Acti­vism. Genea­lo­gies – Metho­do­lo­gies – Nor­ma­ti­vi­ties an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin, 09.–10.05.2019.

  • Ein­la­dung als Teil­neh­me­rin an der Podi­ums­di­kus­si­on des Fach­tags der For­schungs- und Netz­werk­stel­le Viel­falt Leh­ren!, Uni­ver­si­tät Leip­zig, 23.10.2018.

  • Metho­den und For­ma­te für eine viel­falts­sen­si­ble Lehre, Kon­zept­tref­fen der For­schungs- und Netz­werk­stel­le Viel­falt Leh­ren!, Aka­de­mie Wald­schlöss­chen, Göt­tin­gen, 25.–26.06.2018.

  • Hoch­schul­di­dak­tik – diver­si­täts­sen­si­bel – ver­queert – neo­li­be­ral?, Kon­fe­renz Anti­dis­kri­mi­nie­rung und Gleich­stel­lung in Bil­dungs­kon­tex­ten an der Uni­ver­si­tät Erfurt, 07.–10.11.2017.

  • Künst­le­ri­sche For­schung und For­schen­des Leh­ren mit Maja Lin­ke, Inter­dis­zi­pli­nä­res Kol­lo­qui­um (IDK) Wis­sen­schafts­kul­tu­ren im Ver­gleich. Didak­tik zwi­schen For­schung und Leh­re, Mai­son Hein­rich Hei­ne, Paris, 31.10.–01.11.2014.

  • Gen­der­sen­si­ble Lehr- und Lern­theo­rien. Im Rah­men des Rings­emi­nars Zugän­ge zu Gen­der-ori­en­tier­ten The­men in Wis­sen­schaft, For­schung und Leh­re, mit Kris­ti­na Bin­der, Uni­ver­si­tät Erfurt, 05/2011.

  • Gen­der in aca­de­mic tea­ching in Thu­rin­gia, mit Kris­ti­na Bin­der und Susann Saar­mann. Femi­nism and Tea­ching Sym­po­si­um, Uni­ver­si­ty of Not­ting­ham, 08.–09.04.2011.
  • SoSe 2019

Tea­ching to trans­gress. Zum Ver­hält­nis von Bil­dung und Dis­kri­mi­nie­rung aus femi­nis­ti­scher Sicht mit Daya­na Lau,  Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle-Wittenberg

  • SoSe 2018

Inter­dis­zi­pli­nä­re Didak­tik: schreib­in­ten­si­ve Leh­re und Feed­back­me­tho­den für Leh­ren­de der Sozia­len Arbeit an der Ost­fa­lia Hoch­schu­le für ange­wand­te Wissenschaften

  • WS 2018/19

Gen­der, Bil­dung, Agen­cy mit Daya­na Lau, Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle-Wittenberg

  • SoSe 2013

„Wer Bil­dung will, darf Bil­dung nicht wol­len“ – Bil­dungs­theo­rien, Per­spek­ti­ven der Film­ver­mitt­lung, Kul­tur­wis­sen­schaft­li­che Medi­en­for­schung Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, mit Dr. phil. Sil­ke Martin

Über Gender-Studies-Zertifikate und ‑Projekte

Im Rah­men des Pro­jek­tes gender*bildet, in dem ich in den letz­ten drei Jah­ren an der Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät tätig war, haben wir ein Gen­der-Stu­dies-Zer­ti­fi­kat für Stu­die­ren­de eingerichtet. 

  • Eckert, Lena und Daya­na Lau (2020) Gen­der Stu­dies Zer­ti­fi­ka­te — zwi­schen Insti­tu­tio­na­li­sie­rung und poli­ti­schem Pro­gramm. Das Pro­jekt gender*bildet. Päd­ago­gi­scher Blick 20/1, 51–53.

  • gender*bildet — Blog
  • gender*bildet. Vor­stel­lung des Pro­jekts, 9. Lan­des­wei­ter Tag der Gen­der­for­schung 2019 “Stän­dig wi(e)der Wider­stän­de: Stu­die­ren, For­schen & Leh­ren auf dem Gen­der­cam­pus”, Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg, 14.11.2019.

  • Gen­der-Zer­ti­fi­ka­te. 18. Arbeits­ta­gung der „Kon­fe­renz der Ein­rich­tun­gen für Frau­en- und Geschlech­ter­stu­di­en im deutsch­spra­chi­gen Raum“ (KEG), Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin, 29.–30.01.2020.

  • Gen­der-Zer­ti­fi­ka­te. 17. Arbeits­ta­gung der „Kon­fe­renz der Ein­rich­tun­gen für Frau­en- und Geschlech­ter­stu­di­en im deutsch­spra­chi­gen Raum“ (KEG), Fern­Uni­ver­si­tät Hagen, 03.–04.07.2019.

Über FilmBildung

Fil­me legen durch die ihnen eige­ne Form eine ande­re Päd­ago­gik vor, die ver­schie­de­ne Arten des Wis­sens (optisch, mecha­nisch, phy­sio­lo­gisch) erzeu­gen. Durch Fil­me ler­nen wir viel; auch über das Leben. Aber oft wis­sen wir nicht, wie Film eigent­lich wirk­lich funk­tio­niert. Man­che Kin­der haben z.B. noch nie eine Film­rol­le gese­hen und alte Men­schen ken­nen sich manch­mal nicht mit You­Tube aus. 

Fra­gen, die mich hier beschäf­ti­gen, betref­fen meh­re­re Ebe­nen der Ver­mitt­lung von Film, z.B. die Pro­duk­ti­on und Umset­zung von Film in Bezug auf gegen­der­te Arbeits­tei­lung und den Umgang mit Tech­nik oder die hege­mo­nia­le Reprä­sen­ta­tio­nen von wei­ßer, bür­ger­li­cher und hete­ro­se­xu­el­ler Mehr­heits­ge­sell­schaft ver­sus sub­ver­si­vem Unter­lau­fen der­sel­ben. In die­sem Pro­jekt ver­knüp­fe ich Theo­rien der Hete­ro­ge­ni­tät mit medi­en­päd­ago­gi­schen Über­le­gun­gen zu Theo­rien ver­ge­schlecht­li­chen­der Reprä­sen­ta­tio­nen und Un_Sichtbarmachungen sowie ver­ge­schlecht­lich­ter Nut­zung von Tech­nik. Beson­ders die trans­ge­nera­tio­na­len Pro­jek­te, in denen ich mit mei­ner Kol­le­gin Dr. Sil­ke Mar­tin manch­mal vier Genera­tio­nen zusam­men­brin­gen konn­te, haben mir gro­ßen Spaß gemacht.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (in Vor­be­rei­tung) Ag(e)ing and Film Edu­ca­ti­on. Rela­ting to the world through film in dif­fe­rent pha­ses of life, mit Sil­ke Mar­tin in Film Edu­ca­ti­on Jour­nal.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2015) New Per­spec­ti­ves on Tea­ching Film Edu­ca­ti­on, mit Sil­ke Mar­tin. In: Con­fe­rence Pro­cee­dings of the 5th Inter­na­tio­nal Con­fe­rence „The Future of Edu­ca­ti­on“. Hrsg. von Pixel. Florenz.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2014) Film­Bil­dung, mit Sil­ke Mar­tin (Hrsg.) in der Bre­mer Rei­he. Mar­burg: Schü­ren Ver­lag.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2014) Ver­mitt­lung der Ver­mitt­lung. Ein Ver­such zur Film­bil­dung, mit Sil­ke Mar­tin. In: Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (Hrsg.) Film­Bil­dung, in der Bre­mer Rei­he. Mar­burg: Schü­ren Ver­lag.

  • Film Edu­ca­ti­on, Col­la­ge and Life­wri­ting. Report of a uni­ver­si­ty pro­ject at a reti­re­ment home. Scot­tish Inter­na­tio­nal Film Edu­ca­ti­on Con­fe­rence Online, 18./19.06.2020.

  • New Per­spec­ti­ves on Tea­ching Film Edu­ca­ti­on mit Sil­ke Mar­tin. The Future of Edu­ca­ti­on, Grand Hotel Medi­ter­ra­neo. Flo­renz, 11.–12.06.2015.

  • SoSe 2018

Inter­ge­nera­tio­nel­le Film­bil­dung, mit Dr. Sil­ke Mar­tin, Medi­en- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Erfurt

  • WS 2017/18

Film­bil­dung und digi­ta­le Medi­en mit Dr. Sil­ke Mar­tin Medi­en- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Erfurt

Erstel­lung eines Moduls für den Fern­lehr­stu­di­en­gang Wis­sens­ver­mitt­lung im Film: Ästhe­ti­sche Film­bil­dung: von der Ver­mitt­lung fil­mi­schen Wis­sens mit Sil­ke Martin

Über Gender, Alter und Begehren im Film

Die Struk­tu­rie­rung von Wahr­neh­mung durch Geschlecht und ande­re Dif­fe­renz­ka­te­go­rien inter­es­siert mich beson­ders im Film. Medi­en und beweg­te Bil­der gewin­nen im Zeit­al­ter der Infor­ma­ti­sie­rung zuneh­mend an Bedeu­tung für gesell­schaft­li­che Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se. In mei­nen kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen und medi­en­theo­re­ti­schen For­schungs­pro­jek­ten beschäf­ti­ge ich mich mit Aspek­ten des doing age/doing class/doing masculinity/doing eth­ni­ci­ty und deren Affek­ten und Mate­ria­li­tä­ten und den­ke Geschlecht damit immer intersektional. 

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2018) Film edu­ca­ti­on and age(ing) A case stu­dy of a uni­ver­si­ty cour­se on Film­Bil­dung. In Film Edu­ca­ti­on Jour­nal, 1(2), 163–179.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2018) Doing Age/Doing Desi­re in and through Film, mit Sil­ke Mar­tin. In: Höpp­ner, Grit und Moni­ka Urban (Hrsg.) Fron­tiers in Socio­lo­gy | Online-Zeit­schrift, http://journal.frontiersin.org/journal/sociology (im Reviewverfahren)

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2015) Fil­mi­sches Erin­nern und kuli­na­ri­sche Zukunfts­ent­wür­fe im Alter, mit Sil­ke Mar­tin. In: Augen­blick. Kino und Erin­ne­rung, hrsg. von Schmidt, Susan­ne und Ursu­la von Keitz.

  • Eckert, Lena und Sil­ke Mar­tin (2015) Bil­der des Begeh­rens: doing age/doing desi­re, mit Sil­ke Mar­tin. In: Her­wig, Hen­ri­et­te und Andrea von Hül­sen-Esch (Hrsg.) Alte im Film und auf der Büh­ne: Neue Alters­bil­der und Alters­rol­len in den dar­stel­len­den Küns­ten. Bie­le­feld: tran­script.

  • Film edu­ca­ti­on and age(ing) mit Sil­ke Mar­tin, Scot­tish Inter­na­tio­nal Film Edu­ca­ti­on Con­fe­rence, Uni­ver­si­ty of Edin­burgh, 20.06.2018.

  • Begeh­ren, Alter und Femi­nis­mus mit Sil­ke Mar­tin, AgingGraz2017, Euro­pean Net­work in Aging Stu­dies. Graz, 27.–30.04.2017.

  • Kör­per­lich­keit, Gen­der und Räum­lich­keit im Film, Vor­le­sung Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­ches Insti­tut der Uni­ver­si­tät Erfurt, 28.04.2015.

  • Fil­mi­sche Ent­wür­fe von Begeh­ren, Kör­per und Alter(n) mit Sil­ke Mar­tin, Altern in Bezie­hun­gen: Ord­nun­gen. Prak­ti­ken Mate­ra­li­tä­ten. Uni­ver­si­tät Ham­burg, 26.–28.02.2015.

  • Sil­ber­ne Wel­ten: Die Dif­fu­si­on von Film, Alter(n) und Zeit mit Sil­ke Mar­tin, Work­shop, Die Rück­sei­te der Lie­be – Micha­el Han­ekes Amour (F 2012), Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, 25.07.2014.

  • Sil­ver Scree­ning – the dif­fu­si­on of worl­ding and film through age(ing) and time mit Sil­ke Mar­tin, Film and Phi­lo­so­phy Con­fe­rence Lis­sa­bon, 06.–09.05.14.

  • Geronto/Bio/_/Kinemato/Graphie – Das Alter, das Leben, die Bewe­gung schrei­ben mit Sil­ke Mar­tin, Alter(n)! Medi­en! Bio­gra­phie! Jah­res­ta­gung der Gesell­schaft für Medi­en und Altern. Schloß Tun­zen­berg 28.- 30.06.2013.

  • Das Ver­schwin­den des Man­nes in der Land­schaft – Spe­ku­la­tio­nen über die Berg­stei­ger­le­gen­de Rein­hold Mess­ner in Nan­ga Parbat mit Sil­ke Mar­tin, „Spe­ku­la­ti­on“ Jah­res­ta­gung der Gesell­schaft für Medi­en­wis­sen­schaf­ten, Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main, 03.–06.10.2012.

  • SoSe 2012

Queer Cine­ma. Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, mit Dr. André Wendler

Über Ordnungen von Körpern und Affekten im Raum sowie post-anarchistische Überlegungen dazu

Geschlech­ter­ver­hält­nis­se wer­den über vie­le ver­schie­den Mecha­nis­men und gesell­schaft­li­che Nor­men bekräf­tigt, mani­fes­tiert, her­ge­stellt und wie­der­holt. Dazu gehö­ren nicht nur die Ord­nun­gen des öffent­li­chen Rau­mes wie öffent­li­che Toi­let­ten, son­dern auch die Regu­lie­rung von Affek­ten, Bezie­hun­gen, Begeh­ren und Kör­pern. Mich inter­es­siert, wie das durch poli­ti­sche, ästhe­ti­sche, archi­tek­to­ni­sche und künst­le­ri­sche Pro­zes­se passiert. 

  • Körpergrenzen/Grenzkörper mit Maja Lin­ke, Win­ter­school „Grenz­wer­tig“, Uni­ver­si­tät der Küns­te, Ber­lin, 16.–18.02.2015

  • Gen­der, Queer und das Pro­blem der Kate­go­rien, Vor­le­sung im Rah­men der Ring­vor­le­sung Gesell­schafts­theo­rie, Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, 10.12.2014.

  • Öffent­li­che Toi­let­ten: vom Pri­va­tes­ten im Öffent­li­chen, Ab-Orte, Orte, Nicht-Orte, Sta­si­mu­se­um Ber­lin, 12.–13.06.2014.

  • the art of not being gover­ned qui­te so much mit Maja Lin­ke, Kol­lek­ti­vi­tät nach der Sub­jekt­kri­tik – Collec­ti­vi­ty Bey­ond Iden­ti­ty, Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, 28.–30.06.2012.

  • Affi­ni­tät statt Iden­ti­tät. Post-anar­chis­ti­sche und quee­re Alli­an­zen — Eine Uto­pie? Im Rah­men der Ring­vor­le­sung Jen­seits der Geschlech­ter­gren­zen, AG Queer Stu­dies, Uni­ver­si­tät Ham­burg06/2011.

  • Post-Anar­chism as a Tool for Queer Poli­tics and/or Vice Ver­sa? Les­bi­an Lives XIV, WERRC, Uni­ver­si­ty Col­le­ge Dub­lin, 15.–16.06.2007.

  • The con­tra­se­xu­al mani­festo — or the iro­nic con­struc­tion of dil­do­cra­cyas as a tool for anar­chist poli­tics? Anar­chism and Sexua­li­ty, Leeds Uni­ver­si­ty, 04.11.2006.

  • SoSe 2014

Zwi­schen uns – Affekt, Aner­ken­nung und das Poli­ti­sche. Freie Kunst und Lehr­amt Kunst, Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin (UdK) mit Maja Lin­ke, PhD.

  • WS 2013/14

Kör­per, Nati­on, Begeh­ren. Die Insta­bi­li­tät der Ord­nun­gen. Freie Kunst und Lehr­amt Kunst, Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin (UdK), mit Maja Lin­ke, PhD.

  • SoSe 2011

Kul­tu­rel­le Gram­ma­ti­ken: Kri­tik und Pro­duk­ti­on. Fak. Medi­en, Fak. Gestal­tung und Fak. Archi­tek­tur, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, mit Maja Linke

  • WS 2010/11

Diver­si­ty. Kör­per und Nor­ma­li­sie­rungs­pro­zes­se. Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

  • WS 2010/11

Medi­en, Kul­tur und Iden­ti­tät. Fakul­tät Medi­en, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Intersex*ualisierung und das Gender-Konzept

Mei­ne For­schung ist geprägt von onto-epis­te­mo­lo­gi­schen Fra­ge­stel­lun­gen. Seit mei­ner wis­sen­schafts­kri­ti­schen und ‑his­to­ri­schen Dis­ser­ta­ti­on zur Ent­ste­hung und Her­kunft des Gen­der-Kon­zep­tes aus der trans­kul­tu­rel­len Inter­sex-For­schung unter­su­che ich Pro­zes­se der Natu­ra­li­sie­rung und Nor­ma­li­sie­rung von Geschlecht und Sexua­li­tät in der Bio-Medi­zin und ‑Tech­no­lo­gie, Psychologie/Psychoanalyse und neo-kolo­nia­li­sie­ren­den Anthropologie. 

  • Inter­se­xua­liz­a­ti­on: His­to­ries, Tro­pes and Prac­ti­ces. Insti­tut für Anglistik/AmerikanistikHumboldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, 06/2012.

  • From the ‚poly­mor­phous per­ver­se‘ to inter­se­xua­liz­a­ti­on. Inter­sec­tions in inter­se­xua­liz­a­ti­on. NOISE Sum­mer School, Uni­ver­sit­eit Utrecht, NL, 08/2011.

  • Coun­te­ring Inter­se­xua­liz­a­ti­on with Queer Acti­vism? Queer Again? Power, Poli­tics and Ethics, Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, 23.–25.09.2010.

  • DSD Deba­tes: Iden­ti­fy­ing Revo­lu­tio­na­ry and Evo­lu­tio­na­ry Approa­ches mit Rob­by David­son. Dis­or­der­ly Con­duct, Wil­frid Lau­ri­er Uni­ver­si­ty, CA, 24.–26.07.2009.

  • Ein­la­dung als Teil­neh­me­rin an der Podi­ums­di­kus­si­on „Cri­ti­cal Inter­sex“ (Ash­ga­te) Dis­or­der­ly Con­duct, Wil­frid Lau­ri­er Uni­ver­si­ty, CA, 24.–26.07.2009.

  • The sexua­li­zed and eth­ni­ci­zed Other in psy­cho­lo­gi­cal and bio-medi­cal repre­sen­ta­ti­ons.The Poli­tics of Repre­sen­ta­ti­on, Media and Cul­tu­re Stu­dies Insti­tu­te, Uni­ver­sit­eit Utrecht, NL, 12/2008.

  • Inter­sec­tions in Cross-cul­tu­ral Rese­arch into Inter­se­xua­li­ty. NOISE Sum­mer School , Uni­ver­sit­eit Utrecht, NL, 09/2008.

  • The pro­cess of ‘inter­se­xua­liz­a­ti­on’ and the crea­ti­on of the cate­go­ry of ‘the Third’. Fle­xi­ble Gen­ders – Trans­gres­si­ve Bodies, Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, 03.–04.04.2008.

  • Dia­gnos­ti­zis­mus‘: Das Geheim­nis ‚kli­ni­scher‘ Feld­for­schung an den Sam­bia ‚Tur­nim-Man‘. Facet­ten der Inter­sek­tio­na­li­tät, Uni­ver­si­tät Ham­burg, 25.–27.01.2008.

  • The dis­cur­si­ve and poli­ti­cal limi­ta­ti­ons of the ‘third sex’ and the ‘third gen­der’. Sexu­al His­to­ries, Bodies and Desi­res Unco­ve­r­ed, Exe­ter Uni­ver­si­ty, 23.–25.07.2007.

  • Rese­arch into inter­se­xua­li­ty sin­ce 1945. Gen­der, Work and Public Sec­tor Orga­ni­sa­ti­ons, Nuf­field Insti­tu­te for Health, Facul­ty of Medi­ci­ne and Health, Leeds Uni­ver­si­ty, UK, 03/2007.

  • Recent rese­arch into inter­se­xua­li­ty – the ongo­ing con­struc­tion of ‘in-bet­ween’. Bri­tish Socie­ty for the Histo­ry of Sci­ence, Durham Uni­ver­si­ty, 04.–06.01.2007.

  • The Third – a hin­dran­ce to diver­si­ty? Thin­king Gen­der – The NEXT Gen­de­ra­ti­on, Leeds Uni­ver­si­ty, 21.–22.06.2006.

  • Inter­se­xua­li­tät und/oder Intra­gen­der? Die Ent­ste­hung von femi­nis­ti­schen und eth­no­lo­gi­schen ‚gender‘-Konzepten aus der Inter­se­xua­li­täts­for­schung. 1–0‑1 inter­sex Aus­stel­lung der NGBK (www.101intersex.de), 28.07.2005.